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Fachbezogene Aspekte VAT Refund

Vers le niveau supérieur

A) Benachrichtigungen an in Luxemburg ansässige Mehrwertsteuerpflichtige

Die gemeinschaftlichen Vorgaben sehen die Benachrichtigung der vom Erstattungsmitgliedstaat gesendeten Information durch den Ansässigkeitmitgliedstaat vor.

Die zwischen Mitgliedstaaten ausgetauschten Informationen können zum internen Gebrauch, nach Belieben der Verwaltung oder zur Benachrichtigung sein.

Die Benachrichtigungen durch die luxemburgische Verwaltung erfolgen durch E-Mail an die im Profil angegebene E-Mailadresse. Die E-Mail benachrichtet nur über den Eingang einer neuen Information bezüglich eines Erstattungsantrags und fordert den Empfänger auf, die Einzelheiten im Portal einzusehen.

zum internen Gebrauch nach Belieben der Verwaltung zur Benachrichtigung
Eingangsbestätigung das Portal zeigt das Eingangsdatum an das Portal zeigt das Eingangsdatum an das Portal zeigt das Eingangsdatum an
Bescheid das Portal zeigt das Datum und den Typ des Bescheids an das Portal zeigt das Datum und den Typ des Bescheids an sowie die offizielle Kopie des Bescheids das Portal zeigt das Datum und den Typ des Bescheids an sowie die offizielle Kopie des Bescheids

Siehe auch:


B) Frist zur Einreichung eines Erstattungsanstrags

Gesetzliche Grundlage:

Artikel 15 der Richtlinie 2008/9/EG

1. Der Erstattungsantrag muss dem Mitgliedstaat, in dem der Steuerpflichtige ansässig ist, spätestens am 30. September des auf den Erstattungszeitraum folgenden Kalenderjahres vorliegen. Der Erstattungsantrag gilt nur dann als vorgelegt, wenn der Antragsteller alle in den Artikeln 8, 9 und 11 geforderten Angaben gemacht hat.

Das nationale VAT Refund Portal Le portail national VAT Refund verhängt dem Mehrwertsteuerpflichtigen diese Frist nicht. Jeder eingereichter und zum Artikel 18 der Richtliche konformer Antrag wird durch die luxemburgische Verwaltung an den Erstattungsmitgliedstaat weitergeleitet.


C) Erstattungszeitraum

Gesetzliche Grundlage:

Artikel 16 der Richtlinie 2008/9/EG

Der Erstattungszeitraum darf nicht mehr als ein Kalenderjahr und nicht weniger als drei Kalendermonate betragen. Erstattungsanträge können sich jedoch auf einen Zeitraum von weniger als drei Monaten beziehen, wenn es sich bei diesem Zeitraum um den Rest eines Kalenderjahres handelt.

Siehe auch:


D) Mindestbetrag eines Erstattungsantrags

Gesetzliche Grundlage:

Artikel 17 der Richtlinie 2008/9/EG

Bezieht sich der Erstattungsantrag auf einen Erstattungszeitraum von weniger als einem Kalenderjahr, aber mindestens drei Monaten, so darf der Mehrwertsteuerbetrag, der Gegenstand des Erstattungsantrags ist, nicht unter 400 EUR oder dem Gegenwert in Landeswährung liegen.

Bezieht sich der Erstattungsantrag auf einen Erstattungszeitraum von einem Kalenderjahr oder den Rest eines Kalenderjahres, darf der Mehrwertsteuerbetrag nicht niedriger sein als 50 EUR oder der Gegenwert in Landeswährung.


E) Anzahl der Erstattungsanträge pro Kalendarjahr

Durch Schlussfolgerung aus Artikel 16 der Richtlinie 2008/9/EG, kann der ansässige Mehrwertsteuerpflichtige 4 Erstattungsanträge pro Mitgliedstaat der Erstattung und Kalendarjahr einreichen, wobei jeder Erstattungsantrag den minimalen Erstattungszeitraum von 3 Kalendermonaten umfasst.

Anschließ kann er nach einen Erstattungsantrag pro Mitgliedstaat der Erstattung für das gleiche Kalenderjahr einreichen um vergessene Rechnungen nachzureichen.

Siehe auchVoir aussi:


F) Frist zur Einreichung eines verbessernden Erstattungsanstrags

Diese Frist ist nicht ausdrücklich durch eine gesetzliche Vorgabe festgelegt.

Trotzdem, kann es möglich sein, dass, in Fall einer vorliegenden Entscheidung des Erstattungsmitgliedstaats bezüglich des vorhergehenden Erstattungsantrag, der verbessernde Erstattungsantrag als Beschwerde gegen die vorliegende Entscheidung betrachtet wird. In diesem Fall, kann die Frist zur Einreichung eines verbessernden Erstattungsanstrags identisch zu der im Erstattungsmitgliedstaat anwendbaren Frist zum Einreichen einer Beschwerde oder eines Einspruchs.

Im Allgemeinen ist es ratsam, einen verbessernden Erstattungsantrag ohne größere zeitliche Verzögerung einzureichen und sich bei den Behörden des Erstattungsmitgliedstaats zu erkundigen.

Siehe auch:

  • Präferenzen der Erstattungsmitgliedstaaten (nur in englischer Sprache)


G) Pro-rata-Satz des Vorsteuerabzugs

Gesetzliche Grundlage (eine offizielle Übersetzung ist nicht verfügbar):

Article 50 de la loi du 12 février 1979 concernant la taxe sur la valeur ajoutée

1. En ce qui concerne les biens et les services qui sont utilisés par un assujetti pour effectuer à la fois des livraisons de biens et des prestations de services ouvrant droit à déduction ainsi que des livraisons de biens et des prestations de services n'ouvrant pas ce droit, la déduction n'est admise que pour la partie de la taxe sur la valeur ajoutée qui est proportionnelle au montant relatif aux premières opérations. Le prorata de déduction prévu à l'alinéa qui précède est déterminé sur une base annuelle pour l'ensemble des opérations effectuées par l'assujetti. Il est fixé en pourcentage selon des modalités de calcul à établir par règlement grand-ducal et arrondi à l'unité supérieure.

2. Un règlement grand-ducal pourra prévoir, dans les limites et sous les conditions qu'il fixera, que le prorata de déduction établi au paragraphe 1er ne doit pas être appliqué, lorsque le montant de la taxe non déductible est insignifiant.

Article 51 de la loi du 12 février 1979 concernant la taxe sur la valeur ajoutée

Par dérogation aux dispositions de l'article 50, l'administration peut autoriser l'assujetti, sur sa demande et sous les conditions qu'elle fixera, à opérer la déduction suivant l'affectation réelle de tout ou partie des biens et des services utilisés.

De même l'administration peut obliger l'assujetti de procéder de la manière prévue à l'alinéa qui précède, lorsque l'application du prorata visé à l'article 50 aboutit à créer des inégalités dans l'application de la taxe.

L'administration peut encore autoriser ou obliger l'assujetti, sous les conditions qu'elle fixera, à appliquer des prorata spéciaux pour chaque secteur ou pour certains secteurs de son activité économique.

Der Pro-rata-Satz bestimmt das Verhältnis zwischen dem mehrwertsteuerbelastetem Umsatz und dem Gesamtumsatz. Der Gesamtumsatz ist die Summe aller Transaktionen welche der Mehrwertsteuer unterliegen und den Transaktionen welche von der Mehrwertsteuer befreit sind.

Um den für Ihre Firma gültigen Pro-rata-Satz zu erfahren, betrachten Sie Ihren letzten Mehrwertsteuerbescheid oder benachrichtigen Sie die zu Ihre Akte zuständige Veranlagungsstelle.

Der Pro-rata-Satz kann für jedes Ziviljahr verschieden sein. Er kann innerhalb eines Ziviljahrs nicht ändern.


H) Frist zur Einreichung eines Antrags zur Änderung des Pro-rata-Satzes des Vorsteuerabzugs

Gesetzliche Grundlage:

Artikel 13, 2. Abschnitt, der Richtlinie 2008/9/EG

Die Berichtigung ist in einem Erstattungsantrag im auf den entsprechenden Erstattungszeitraum folgenden Kalenderjahr vorzunehmen, oder — falls der Antragsteller in diesem Kalenderjahr keine Erstattungsanträge einreicht — durch Übermittlung einer gesonderten Erklärung über das von dem Mitgliedstaat, in dem er ansässig ist, eingerichtete elektronische Portal.


I) Fragen und Antworten


I.1) Ich habe eine Rechnung auf dem Erstattungsantrag vergessen.

Eine vergessene Rechnung kann auf dem Erstattungsantrag des folgenden Erstattungszeitraums hinzugefügt werden.

Das Jahr des Rechnungsdatum und das Jahr des Erstattungszeitraum müssen gleich sein und das Rechnungsdatum muss vor dem Ende des Erstattungszeitraums des Antrags liegen.

Falls die Erstattungsanträge schon das Kalenderjahr abdecken, kann der ansässige Mehrwertsteuerpflichtige einen jährlichen Erstattungsantrag (das komplette Kalenderjahr betreffend) oder einen Erstattungsantrag betreffend den Rest eines Kalenderjahres (im Allgemeinen mit 31. Dezember als Ende des Erstattungszeitraums). In jedem Fall ist die Frist zur Einreichung und den Mindestbetrag zu beachten.

Falls die Frist zur Einreichung eines Erstattungsantrags abgelaufen ist, kann der ansässige Mehrwertsteuerpflichtige auf den berichtigenden Erstattungsantrag im Rahmen der Vorgaben des Mitgliedstaats der Erstattung zurückgreifen. Für einen solchen Antrag, ist es nicht erlaubt Erwerbe hinzu zufügen, jedoch kann der ansässige Mehrwertsteuerpflichtige den Erwerb mit dem niedrigsten erstattbarem Mehrwertsteuerbetrag durch die vergessene Rechnung austauschen.

Siehe auch:


J) Abkürzungen

  • MS-EST: Member State of establishment, Ansässigkeitmitgliedstaat

  • MS-REF: Member State of refund, Erstattungsmitgliedstaat

  • MwSt.: Mehrwertsteuer


K) Verwandte Informationen


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Diese Hilfe bezieht sich auf das Portal VAT Refund ab der Version 8.0.

Version dieser Seite: 2017-04-20-18



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