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Verwaltung der Erwerbe

Vers le niveau supérieur

A) Allgemeines

Über die Verwaltung der Erwerbe können Sie die Erwerbe für einen Erstattungsantrag eingeben, ändern und löschen. Ein Erwerb setzt sich aus folgenden Angaben zusammen:

  • dem Namen und der vollständigen Anschrift des Lieferers oder Dienstleistungserbringers;

  • des Rechnungsdatum und der Rechnungsnummer;

  • der Art der erworbenen Gegenstände oder Dienstleistungen;

  • des Nettobetrags der Gegenstände oder Dienstleistungen;

  • des Betrags der gezahlten Mehrwertsteuer und des Betrags der abziehbaren Mehrwertsteuer.

Unter Erwerb, ist Folgendes zu verstehen

  • Erwerb eines Gegenstands;

  • Inanspruchnahme einer Dienstleistung;

  • Einfuhr von Gegenständen.


B) Erwerb im Erstattungsantrag hinzufügen


B.1) Erwerb oder Einfuhr

Artikel 19 Absatz 1) des Gesetzes vom 12. Februar 1979 über die Mehrwertsteuer

Unter der Einfuhr eines Gegenstands ist Folgendes zu verstehen:

1° Verbringung eines Gegenstands, der sich nicht im freien Verkehr im Sinne des Artikels 29 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union befindet, in die Gemeinschaft;

2° Verbringung eines im freien Verkehr befindlichen Gegenstands mit Herkunft aus einem Drittgebiet, das Teil des Zollgebiets der Gemeinschaft ist, in die Gemeinschaft.

Originaler, rechtsverbindlicher Text (nur in französischer Sprache):

Article 19 sub 1) de la loi du 12 février 1979 concernant la taxe sur la valeur ajoutée

Par importation d'un bien, il faut entendre:

1° l'introduction dans la Communauté d'un bien qui n'est pas en libre pratique au sens de l'article 29 du traité sur le fonctionnement de l'Union européenne;

2° l'introduction dans la Communauté d'un bien en libre pratique en provenance d'un territoire tiers faisant partie du territoire douanier de la Communauté.

Die Mehrwertsteuer wird in dem Mitgliedstaat geschuldet, über den die erworbenen Gegenstände in die Gemeinschaft verbracht werden.

Die bei einem Lieferer, der über eine innergemeinschaftliche Mehrwertsteuer-Identifikationsnummer verfügt, erworbenen Gegenstände oder Dienstleistungen sind für die Erstattung der gezahlten Mehrwertsteuer als Erwerb zu erklären.


B.2) Rechnungstyp

Der Begriff Rechnung im engeren Sinne bezeichnet immer eine detaillierte bzw. nicht vereinfachte Rechnung. Diese Formulierungen dienen der Abgrenzung von der vereinfachten Rechnung.

Eine detaillierte Rechnung (nicht vereinfachte Rechnung) enthält unter anderem die Angabe des Lieferers mit seiner Firmenbezeichnung, seiner vollständigen Anschrift und seiner (innergemeinschaftlichen) Mehrwertsteuer-Identifikationsnummer sowie die Angabe des Käufers mit seiner Firmenbezeichnung, seiner vollständigen Anschrift und seiner (innergemeinschaftlichen) Mehrwertsteuer-Identifikationsnummer. Bei diesem Rechnungstyp muss die (innergemeinschaftliche) Mehrwertsteuer-Identifikationsnummer des Lieferers eingegeben werden.

Eine vereinfachte Rechnung enthält unter anderem die Angabe des Lieferers mit seiner Firmenbezeichnung und seiner vollständigen Anschrift. Die Eingabe der (innergemeinschaftlichen) Mehrwertsteuer-Identifikationsnummer des Lieferers ist nicht verpflichtend, wird jedoch empfohlen, sofern diese bekannt ist. Ab einer bestimmten Grenze muss der Lieferer abhängig von der Gesetzgebung des Mitgliedstaats der Erstattung eine nicht vereinfachte Rechnung erstellen.

Siehe auch:


B.3) Art der Mehrwertsteuernummer des Lieferers

Dieses Feld gibt an, ob es sich bei der Mehrwertsteuernummer des Lieferers um eine innergemeinschaftliche Mehrwertsteuer-Identifikationsnummer (Normalfall) oder eine nationale Steuerregisternummer (TIN) handelt. Zurzeit wird die letztgenannte Nummer nur für Lieferer mit Sitz in Deutschland verwendet, die keine innergemeinschaftliche Mehrwertsteuer-Identifikationsnummer besitzen. Es wird empfohlen, nach Möglichkeit die innergemeinschaftliche Mehrwertsteuer-Identifikationsnummer anzugeben.

Siehe auch:


B.4) Lieferer und Adressbuch

Bei der Eingabe einer Rechnung oder einer Einfuhr können Sie entweder direkt die Daten des Lieferers eingeben oder im Adressbuch über die folgenden Suchfelder danach suchen:

Mehrwertsteuernummer: Wird dieses Feld ausgefüllt, sucht das System nach Adressen, die mit dieser Mehrwertsteuernummer verknüpft sind. Für die Suche sind Platzhalter (*) zulässig.

Postleitzahl: Wird dieses Feld ausgefüllt, werden nur Adressen mit dieser Postleitzahl angezeigt.

Ist keines dieser beiden Suchfelder ausgefüllt, zeigt VAT Refund alle Lieferer, die eine vom Mitgliedstaat der Erstattung zugewiesene Mehrwertsteuer-Identifikationsnummer besitzen, sowie Lieferer mit Adresse im Mitgliedstaat der Erstattung an.

Die vorgeschlagenen Lieferer stammen ausschließlich aus dem mit dem Mehrwertsteuer-Hauptakte des Nutzers verknüpften Adressbuch.

Das VAT Refund-Portal blockiert keine doppelten Adressen. Achten Sie deshalb darauf, eine Adresse nicht mehrfach hinzuzufügen.

Siehe auch:


B.5) Art der Gegenstände und Dienstleistungen

Die Beschreibung der erworbenen Gegenstände und Dienstleistungen ist eine Pflichtangabe. Gemäß Artikel 9.2 der Richtlinie 2008/9/EG muss eine Kennziffer und gegebenenfalls eine Unterkennziffer angegeben werden, je nach Vorgabe des Mitgliedstaats der Erstattung.

Die angezeigte Liste der Kennziffern enthält alle Kennziffern und Unterkennziffern, die nach den Bestimmungen der Gemeinschaft zulässig sind. Einige Mitgliedstaaten der Erstattung haben jedoch beschlossen, nicht von allen Unterkennziffern Gebrauch zu machen.

In der Dropdown-Liste der Kennziffern können Sie mithilfe der Zifferntasten 0 bis 9 auf der Tastatur schnell zu einer Kennziffer springen. Sie können aber auch die Kennziffer und die Unterkennziffer über die Tastatur eingeben (zum Beispiel durch Eingabe von 3.2.4), ohne diese mit der Maus oder den Kursortasten auswählen zu müssen.

Neben der Kennziffer kann auch eine zusätzliche Beschreibung eingegeben werden. Bei der Kennziffer 10 ohne Unterkennziffer ist diese Beschreibung eine Pflichtangabe. Im Falle der Eingabe einer Beschreibung muss auch die Sprache angegeben werden.

Siehe auch:


B.6) Eingabe der Beträge

Wenn der Pro-rata-Satz des Vorsteuerabzugs nicht 100 % beträgt, ist der Betrag der abziehbaren Mehrwertsteuer entsprechend anzupassen; er wird nicht automatisch aktualisiert.

Der Mehrwertsteuerbetrag entspricht in den meisten Fällen dem gezahlten Mehrwertsteuerbetrag des Erwerbs, außer wenn nur ein Teil der Mehrwertsteuer auf den erworbenen Gegenstand abzugsfähig ist.

Der beantragte bzw. abzugsfähige Betrag liegt immer zwischen 0 und dem Betrag der gezahlten Mehrwertsteuer.

Bei Gutschriften können der Mehrwertsteuerbetrag und der beantragte Betrag negativ sein.

Die Beträge sind in der Landeswährung des Mitgliedstaats der Erstattung anzugeben. Wurde die Rechnung in einer anderen Währung erstellt, müssen Sie eine Umrechnung nach den vom Mitgliedstaat der Erstattung gegebenenfalls festgelegten Vorgaben vornehmen.

Die angezeigte Währung entspricht derjenigen, die vom Mitgliedstaat der Erstattung am Ende des Erstattungszeitraums für den Antrag verwendet wird. Wenn der Mitgliedstaat der Erstattung die Währung während des Erstattungszeitraums ändert, können Sie

  • Ihren Erstattungsantrag in mehrere Anträge aufteilen, sofern die Bestimmungen zum Mindesterstattungszeitraum und zum Mindest-Mehrwertsteuerbetrag eingehalten werden (achten Sie darauf, dass sich die Zeiträume nicht mit dem Datum der Währungsänderung überschneiden) oder

  • die Beträge gemäß den Vorgaben des Mitgliedstaats der Erstattung in die aktuelle Währung umrechnen.

Der auf Basis des Mehrwertsteuerbetrags und des Nettobetrags berechnete Mehrwertsteuersatz wird zur Information angegeben, damit sich Eingabefehler bei den Beträgen leicht feststellen lassen. Diese Berechnung macht nur Sinn, wenn alle erworbenen Gegenstände und Dienstleistungen demselben Mehrwertsteuersatz unterliegen. Der berechnete Mehrwertsteuersatz wird nicht an den Mitgliedstaat der Erstattung übermittelt.

Siehe auch:


C) Erwerb in einem Erstattungsantrag ändern

Das Ändern erfolgt genauso wie das Hinzufügen eines Erwerbs.


D) Erwerb in einem Erstattungsantrag löschen

Das Löschen eines Erwerbs kann nicht rückgängig gemacht werden.

Beachten Sie: Wenn Sie einen Erwerb in einem Berichtigungsantrag löschen möchten, können Sie danach keinen Erwerb hinzufügen. Nur mit der Funktion Ändern kann ein Erwerb durch einen anderen ersetzt werden, weil sich dadurch nicht die fortlaufende Nummer ändert.

Wenn Sie gerade einen Berichtigungsantrag erstellen und aus Versehen einen Erwerb gelöscht haben, sollten Sie diesen Antrag abbrechen und nach Möglichkeit den Berichtigungsantrag löschen und auf Grundlage des zu berichtigenden Erstattungsantrags einen neuen Berichtigungsantrag erstellen.

Siehe auch:


E) Verwandte Informationen


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Diese Hilfe bezieht sich auf das Portal VAT Refund ab der Version 8.0.

Version dieser Seite: 2017-04-20-18



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