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„Enregistrement“ stellt auf Informatikprogramm um (d'Wort 17/02/2006 )

Vers le niveau supérieur

„Ein Mausklick genügt“

Transaktionen seit 1796 auf Papier festgehalten

Die „Administration de l'enregistrement et des domaines“ stellte gestern das Projekt der „Publicité foncière“ XXPFO der Öffentlichkeit vor. Nachdem sämtliche Transaktionen bis zu diesem Zeitpunkt schriftlich verbucht wurden, soll in nicht allzu ferner Zukunft ein Computerprogramm mit Datenbank die gängigsten Prozeduren übernehmen. Ferner werden Drittpersonen wie zum Beispiel Verwaltungen und Notare die Möglichkeit bekommen, sich über die juristische Situation von Immobilien zu informieren. Der Datenaustausch ermöglicht ein fast augenblickliches Update, eine Archivierung der vorangehenden Besitzverhältnisse sowie eine rasche und flexible Anfertigung der Beträge für die Steuererhebung des „droit d'enregistrement“.

Seit ihrer Gründung vor mehr als 200 Jahren hält die „Administration de l'enregistrement et des domaines“ sämtliche Transaktionen und Transkriptionen auf Papier fest. Die Niederschrift in spezielle Register sei jedoch mit viel Schreibarbeit und großem Aufwand verbunden, erklärte AEDDirektionsmitglied John Lorent gestern. Angesichts der Möglichkeiten, die Computer und Netzwerke bieten, ist laut Projektleiter Lorent vor längerem bereits die Idee entstanden, die aufwendigen Schreibprozeduren durch ein Computerprogramm zu ersetzen. So simpel sich die Idee auch anhört, so gab John Lorent jedoch zu bedenken, dass es bei der Verwirklichung des Programmes mehrere Hürden zu überwinden galt. Die Digitalisierung des Katasters war hier nur eine der Voraussetzungen zum Erfolg des Vorhabens.

In einer ersten Phase führt die Verwaltung lediglich das Modul „Enregistrement“ ein. Erst wenn alle Notare mit dem gleichen Informatik- System zur Dateneingabe arbeiten, kann die AED auch das Modul „Notariat“ einführen, das die erfassten Daten an eine zentrale Datenbank weiterleiten wird. Letzteres ist auch das eigentliche Ziel des Projektes: Sämtliche Vorgänge sollen nur noch auf eine einzige Dateneingabe reduziert werden. Für weitere Operationen greift ein Programm auf die Datenbank zurück. Ein bis zwei Jahre werden John Lorent zu Folge noch vergehen, bis die AED vollständig auf das Programm XXPFO zurückgreifen kann. Bis dahin wollen die „Enregistrement“- Verantwortlichen das Projekt ausreifen lassen und die Nutzer damit vertraut machen. Dass man bei der AED in dieser Hinsicht nicht schon vorher auf Informatik zurückgegriffen hat, hat weniger mit altmodischem Denken zu tun, als mit der Komplexität der bestehenden Prozeduren. (ham) 



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