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Diskrepanz zwischen Mehrwertsteuereinnahmen und -ausgaben (Luxemburger Wort vom 20/01/2004)

Vers le niveau supérieur

Statistisch richtig - faktisch falsch

     aho - Aus einem Bericht der Finanzkommission der Abgeordnetenkammer zum Staatshaushalt 2004 geht hervor, dass die Spanne zwischen Mehrwertsteuer-Einnahmen und -Ausgaben seit etwa drei Jahren immer stärker auseinander driftet. Darauf angesprochen sagte Enregistrement-Direktor Paul Bleser, dass die Darstellung zwar statistisch richtig, faktisch jedoch falsch interpretiert wird.

     Der Statistik fehle die entsprechende Erklärung. Es gelte nämlich zu bedenken, dass die Enregistrement-Verwaltung jährlich aufgefordert wird, das Mehrwertsteueraufkommen zu nennen. Am Tag X stehen sich dann Einnahmen und Ausgaben gegenüber. Dabei gilt zu beachten, dass viele Unternehmen z. B. auf Grund von Hohen Investitionen in einem Jahr Anrecht auf MwSt.-Rückerstattung haben, im kommenden Jahr jedoch wieder Mehrwertsteuer entrichten müssen. Die jeweiligen Beträge tauchen dann sowohl auf der Haben- wie auf der Soll-Seite auf. Zudem fordern eine ganze Reihe von Firmen nicht sofort ihre TVA-Rückerstattung ein. Sie lassen sich das Geld quasi gutschreiben und tilgen damit ihre Verpflichtungen im nächsten Jahr. Auch dadurch entstehen Schwankungen in der Statistik, welche Politiker dann benutzen, um auf hohe Steuerrückstände hinzuweisen, sagte TVA-Experte Mathis Mellina.

     Im Durchschnitt dauert es 52 Arbeitstagen, bis die MWSt. eingetrieben wird. Die Erklärungs- und Bezahlungsfristen richten sich nach dem Umsatz der Gesellschaften. In der Regel wird monatlich bezahlt. Beispielsweise durch Zahlungsunfähigkeit gehen durchschnittlich pro Jahr fünf Prozent der Mehrwertsteuer-Einnahmen verloren. Das sei im Vergleich zu europäischen Nachbarn wenig, heißt es in der Behörde.

     Bei der Bearbeitung der Erstattung der Mehwertsteuer im Wohungsbaubereich sei die Enregistrement-Verwaltung dabei, den Rückstand aufzuholen. Kurzfristiges Ziel sei, die Wartezeit auf ein Jahr zu reduzieren. Seriöse Kontrollen seien erforderlich, da immer wieder Unregelmäßigkeiten auftauchen.



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